Ausbildungsberuf Mechatroniker

Fahrzeuglackierer/in

Fahrzeuglackierer/in

Eine Bandbreite von ca. 25.000 exakt aufeinder abgestimmten Lackrezepturen und Farbtöne, serienmäßig Uni- oder Metallic-Lacke, individuelle Sonderfarbtöne sowie Effektlacke kennzeichnen die Vielfalt der Autofarben.

Die Weiterentwicklung der Reparaturlacke, die von Hand bei einer Reparaturlackierung auf die Karosserieteile wie z. B. Hauben oder Türen etc. aufzutragen sind, erfolgt permanent und unterliegt einer ständigen Kontrolle hinsichtlich der Umweltverträglichkeit.

Aufgrund der großen Anzahl verschiedener Lackiermaterialien, unterschiedlicher Lackiertechniken einschließlich der Anwendung moderner Mess- und Farbmischgeräte sowie Lackpflege zum Werterhalt von Kraftfahrzeugen und die Anforderungen hinsichtlich Lackaufbau und Oberflächenanmutung der Fahrzeuglackierung, war die Etablierung des eigenständigen Ausbildungsberufes Fahrzeuglackierer/in erforderlich. Unabhängig von den normalen Standardaufgaben ist auch das Beraten und die Kommunikation mit Kunden, das Durchführen von Karosseriearbeiten sowie der Umgang mit dem Internet zur Reparatur-Informationsrecherche neu.

Wer Interesse an Kraftfahrzeugen und Farben sowie ein physikalisch-technisches Verständnis hat, bringt gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer/in mit. Bedingt durch die hohen Anforderungen an den neuen Beruf ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss erforderlich.

Die Ausbildungsinhalte:
  • Prüfen und Bewerten von Untergründen
  • Mischen von Farben und Farbtöne
  • Beschichten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen
  • Herstellen von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen
  • Durchführen von Karosseriereparaturen
  • De- und Montieren von Fahrzeugbauteilen
  • Prüfen von Fahrzeugelektrik auf Funktion
  • Planen und Kontrollieren von Arbeitsabläufen
  • Bewerten von Arbeitsergebnissen
  • Anwenden von qualitätssichernden Maßnahmen

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und endet mit einer Prüfung bei der zuständigen Kammer/Berufsschule.

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